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Medienecho

Rückblick auf das 6. Senologieforum im Spital Limmattal
Die minimal-invasiven Brusteingriffe werden jetzt
   von den Krankenkassen übernommen

Rückblick auf das 6. Senologieforum im Spital Limmattal

Aus dem Newsletter der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie /
Ausgabe September 2001

Dr. Peter Schäfer und Prof. Felix Krauer haben im Jahre 1995 das Senologieforum begründet und damit einen wichtigen Grundstein für die permanente ärztliche Fortbildung in der Senologie gelegt. Bisherige Senologie-Foren: Genf 1995, Genf 1997, Winterthur 1999, Genf 2000, Spital Limmattal, Schlieren 2001. Im Jahre 2002 wird es - voraussichtlich wiederum im April - erneut in Genf stattfinden.

In Schlieren haben 48 Referentinnen und Referenten in intensiven Tagesprogrammen mit 56 Referaten, Fallvorstellungen und Live-Operationen über das gesamte Gebiet der Senologie referiert und demonstriert.

Die herausstechendsten Referate waren jene von Prof. Renzo Brun del Re ("Der klinische Untersuchungsgang" und "Von der Mastopathie zur Mastodynie") welche wegen ihrer durchdachten Didaktik und dem gekonnten Vortragsstil die höchste Publikumsgunst erreichten sowie die beiden sehr eindrücklichen Vorträge von Claudia Rodemers ("Fragen, die das Leben nach einer Brustkrebsdiagnose aufwirft" und "Sinnvoll entscheiden: Wie? Aus der Sicht der Betroffenheit").

Ebenfalls einen guten Anklang fanden die operativen Demonstrationen: An drei Vormittagen fanden je eine Sentinel-Lymphonodektomie sowie Tumorektomien statt. Man müsste sich überlegen, ein nächstes Mal solche Eingriffe in den Vortragssaal zu übertragen. Dies hätte allerdings das Budget der diesjährigen Veranstaltung gesprengt.

Verbesserungen sind am Abendprogramm nötig und eventuell sollte man sich nach dem Vorbild der Österreicher auch etwas mehr in die Abgeschiedenheit - zum Beispiel in die Berge - begeben, um das Gesellschaftliche ein wenig mehr zu betonen. Der Kurs war insgesamt für alle sehr anstrengend.

Christoph Rageth

Prof. Brun del Re im Gespräch mit Prof. Hepp
Prof. Brun del Re im Gespräch mit Prof. Hepp bei der "Geburts"-Feier der Eumom.com-Website auf einem Fortbildungskongress in Düsseldorf.
Dieses Foto ist in der Zeitschrift "Frauenarzt" im April 2001 erschienen.

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Die minimal-invasiven Brusteingriffe werden jetzt
von den Krankenkassen übernommen

(Nur 7 von den 23 Anträgen zur Kostenübernahme, die im Jahre 2002 gestellt wurden, sind vom Eidgenössischen Departement des Innern als kassenpflichtig erklärt worden.)


Nach einer konstruktiven Diskussion in den Medien wurde unter Federführung des Brustzentrums und der Direktion des Lindenhofspital der Antrag zur Kostenübernahme an die eidgenössische Leistungskommission gestellt.

 

Ausriss aus dem Diskussionsbeitrag 
          der Sendung des SF 10 vor 10

(Ausriss aus dem Diskussionbeitrag der Sendung des SF "10 vor 10")

 

Mit der weltweit ausführlichsten Dokumentation über die Methoden und die Kostenfolge konnte die Kommission überzeugt werden, dass bereits im ersten Jahr der Einführung 2,3 Mio und nach 5 Jahren 8 Mio pro Jahr eingespart werden können. Zudem konnte dargelegt werden, dass die neuen Methoden für die Patientinnen sehr viel schonender sind (ambulant, örtliche Betäubung, hohe Genauigkeit und wenige Millimeter grosser Hautschnitt).


(Abb. rechts) Prof. H.J. Altermatt,
Frau Dr. rer pol. R. Baur und
Prof. R. Brun del Re nach der
Präsentation des Antrags vor der
Eidgenössischen Leistungskommission


Prof. Altermatt/ 
        Frau Dr. Baur / Prof. Brun del Re

Kosten der verschiedenen Methoden im Vergleich zu einer offenen Biopsie mit Hospitalisation und Narkose

Kosten der verschiedenen Methoden Offene Opera-
tion
Minimal – invasive Brusteingriffe
ABBI Site-
Select
Mammotome Core-Biopsie
Stereo-
taxie
-tisch
Stereo-
taxie-
zusatz
hand-
held
Total 6992.85 4428.40 4278.40 4181.00 3593.40 2720.60 2776.95
Unterschied zur offenen Biopsie - -
2384.45
-34%
-
2534.45
-36%
-
2631.85
-37%
-
3219.45
-46%
-
4092.35
-58%
-
4035.90
-57%
Nicht berücksichtigt die Arbeitsunfähigkeit während der Hospitalisation und nach dem Eingriff 8-10 Tage 1-2 Tage 1-2 Tage 1-2 Tage 1-2 Tage 1-2 Tage 1-2 Tage

Die Kosteneinsparung durch den Einsatz der minimal-invasiven Methoden liegt zwischen 34% und 57%. Dies entspricht den Erfahrungen in der Literatur.

Personalaufwand der minimal-invasiven Methoden im Vergleich zur offenen Biopsie


Unsere wissenschafliche Zusammenstellung und die ökonomischen Berechnungen sind in anderen europäischen Ländern sowie bei der Vorsitzenden der Parlamentariergruppe des europäischen Parlamentes für die Belange Brustkrebs auf grosses Interesse gestossen.

Aus medizinischen und gesundheitsökonomischen Gründen sollte die Frage
heute nicht mehr lauten:

Wieso wird in diesem Falle eine minimal-invasive Exzisionsbiopsie durchgeführt ?

sondern

Wieso wird in diesem Fall keine minimaL-invasive Exzisionsbiopsie durchgeführt ?

 

Die Krankenkassen Visana und Helsana hatten diese Vorteile bereits vor 3 Jahren erkannt und mit dem Lindenhofspital spezielle Verträge abgeschlossen.

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